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3c feiert ein Pessachfest

Die 3c feiert ein Pessachfest

Die 3c beschäftigt sich im Religionsunterricht heuer schwerpunktmäßig mit religiösen Festen. Zu Frühlingsvollmond feiern nicht nur die Christen Ostern, sondern auch unsere jüdischen Glaubensgeschwister Pessach. Diese beiden Feste sind eng miteinander verwandt – möglicherweise war das Letzte Abendmahl sogar ein Pessachfest.

Juden erinnern sich dabei an das zentrale Befreiungsereignis: Gott befreite die Israeliten mit Moses Hilfe aus der ägyptischen Knechtschaft. Beim rituellen Mahl sind einige Speisen ganz wichtig: ungesäuertes Brot (Mazzen), das an die eilige Flucht erinnert - es war nämlich keine Zeit mehr, den Brotteig zu säuern, Salzwasser, das an die Tränen erinnert, Charosset (ein Brei aus Äpfel und Nüssen), der an den bei der Sklavenarbeit verwendeten Mörtel erinnert, ein Ei als Frühlingsgruß, ein Becher Wein bzw. Traubensaft, der für die Freude steht usw.

Nachdem wir das Charosset selbst gemacht, den Sedertisch gedeckt und die Klasse verdunkelt haben, fragte die jüngste Schülerin – so wie es beim jüdischen Abendmahl Brauch ist, warum diese Nacht so anders ist. Der älteste Schüler erzählte daraufhin die Exodusgeschichte. Anschließend verkosteten die Schüler die interessanten Spiesen und ließen sie sich wohl bekommen.

© Katharina Prammer

 
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