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Arno Geiger

Arno Geiger las zuerst einen Ausschnitt aus der Titelerzählung seines letzten Buches "Anna nicht vergessen" (2007)
und beantwortete dann ausführlich und anschaulich die Fragen der interessierten und gut vorbereiteten SchülerInnen.
Im Gespräch wurden viele Themen zur Literatur und zum Leben als Schriftsteller berührt: Der Anteil des Biographischen in seinen Texten und Figuren, die Wahl der Themen, seine Arbeitsweise, sein Werdegang als Schriftsteller.
Geiger sagt, ihn interessiere das Leben selbst: Die Angst vor dem Vergessenwerden, das gleichzeitige Nebeneinander von Glück und Leid, der Alltag, der einen Großteil des Lebens ausmache, erfundene Glücksmomente, die dann wirkliche werden.
Die Ideen zu seinen Geschichten stammten entweder aus dem eigenen Erleben oder von FreundInnen oder Bekannten.
Die literarische Form ergäbe sich aus dem Thema, manchmal einfach auch aus der Lust, Neues auszuprobieren. 
Im Gespräch mit dem Autor konnte auf leichte und lebendige Weise das Wissen über die österreichische Literatur der Gegenwart erweitert werden, gleichzeitig bot es reichlich Anregungen und Überlegungen für das eigene Schreiben.

 
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