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Besuch der serbisch-orthodoxen Kirche

Am besten lernt man einander bei gemeinsamen Unternehmungen kennen.

Gedacht, getan. Frau Prof. Dimitrova-Gulas und Frau Prof. Prammer nützten den Nachmittagsunterricht für einen ökumenischen Lehrausgang. Gemeinsam mit orthodoxen und katholischen Kindern aus 1A, 1B, 1C und 4D ging es am 13. Mai zur serbisch-orthodoxen Kirche im 3. Wiener Gemeindebezirk.

Frau Prof. Dimitrova-Gulas machte uns auf das Ritual beim Betreten des Gotteshauses aufmerksam: das Kreuzzeichen und das Küssen der Hauptikone. Priester Filip Milunovi? empfing uns freundlich, begrüßt wurde er mit dem zur Osterzeit üblichen Gruß: „Christus ist auferstanden!“ Dann gab es Wissenswertes zur Kirche: Sie ist dem Heiligen Sava gewidmet, dessen Ikone sich außerhalb wichtiger Festzeiten im Kirchenraum befindet (jetzt gerade ist die Osterikone bedeutend). Jeden Tag finden zwei Gottesdienste statt, zur Heiligen Liturgie am Sonntag, die auf Serbisch hinter der Ikonenwand gefeiert wird, kommen sehr viele Gläubige – manchmal so viele, dass der Innenraum zu klein wird. Apropos: Der Kircheninnenraum heißt auch „Schiff“ („Naos“), weil wir als Gläubige wie in einem Schiff mit und zu Christus hin unterwegs sind. Naja, und weil immer auch kleine Kinder die Kirche besuchen, wurden im Keller gerade Gemeinschaftsräume eingerichtet, wo Eltern mit Kleinkindern die Liturgie über Lautsprecher in einer heimeligen Atmosphäre mitfeiern können. Für die Schülerinnen und Schüler des Rainergymnasiums gab es dort unten noch eine kleine Stärkung. Dabei konnten wir noch über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum Beispiel von Firmung und Kommunion nachdenken, dann ging es zurück zur Schule.

 

MMag. Katharina Prammer
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